Die Festung Sacsayhuamán


Nicht weit des berliebten Touristenziels der Inka-Hauptstadt Cusco liegt eine weit weniger ebkannte Festung namens Sacsayhuamán in den peruanischen Anden. Gebaut aus riesigen Steinen, die wie ein Puzzle gemeißelt und gestapelt wurden, sagen einige, dass Sacsayhuamán das Werk einer alten Zivilisation sein könnte – vielleicht sogar das eienr anderen Galaxie.

Die 1.000 Jahre alten ineinandergreifenden Festungsmauern bestehen aus bis zu 360 Tonnen schweren Gesteinsbrocken, die mehr als 32 Kilometer getragen werden mussten, bevor sie angehoben und mit laserartiger Präzision in Position gebracht wurden.

Wie eine uralte Kultur eine solche Ingenieurleistung vollbrachte, stellt ein Problem da, welches bis heute nicht wirklich gelöst ist. Die meisten wissenschaftler gehen heute davon aus, dass die Inka so geschickt darin waren, Häuser und befestigte Komplexe zu bauen, weil sie fortschritliche Astronomen waren und präzise Kalendar herstellen konnten. Tatsächlich ist Sacsayhuamán nicht das einzige Beispiel für solch komplizierte Mauerwerk: ähnliche Wände gibt es im gesamten Inkareich, einschließlich einer in Cusco, wo ein zwölfeckiger Stein sorgfältig eingekeilt wurde.

In jüngerer Zeit haben Archäologen Spuren des Seil- und Hebelsystems entdeckt, das die Inka benutzten, um Steine ​​aus ihren Steinbrüchen in ihre Städte zu transportieren – ein System, das auf Kraft und Einfallsreichtum statt auf fremde Architekten angewiesen war.